RTF-Formel A (Ausdauer) ist der
bekannteste Zweig im Radtourenfahren. Es werden an festgelegten Wochenend-
oder Feiertagsterminen verschiedene Touren der 5 Klassen (41 bis 70, 71 bis
110, 111 bis 150, 151 bis 200, über 200 km) parallel auf einer Veranstaltung
angeboten.
Geradelt wird auf einer ausgeschilderten
Strecke mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 20 bis 27 km/h.
Je nach Art und Beschaffenheit der Strecke
fährt man mehrere Kontrollstellen an. Dort wird die Startkarte abgestempelt
und oftmals ein Erfrischungsgetränk und eine Stärkung zum Essen
gereicht.
Radtourenfahrten haben keine Sollzeiten und
werden in der Regel auf einem landschaftlich schönen Rundkurs
durchgeführt. Der Teilnehmer kommt also zum Startort wieder zurück.
Der Veranstalter setzt aus
organisatorischen Gründen einen Zeitraum von ca. 2 Stunden (z.B. 7.00 bis 9.00
Uhr) in dem man losfahren kann, und nennt eine Schlusszeit bis zu der man
wieder zurück sein muss.
Start und Ziel liegen in der Regel auf
einem Schulgelände oder an einer Sporthalle, wodurch auch die Möglichkeit
gegeben ist, nach der Tour zu duschen. Anschließend findet man sich gerne zum
Erfahrungsaustausch bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, bevor man die
Heimfahrt antritt.
Mitglieder in einem Verein des
Bund Deutscher
Radfahrer e.V. oder Landesverbands-Einzelmitglieder können eine
RTF-Jahres-Wertungskarte lösen, in der die Punkte für eine erfolgreich
beendete Radtourenfahrt eingetragen werden.
Entsprechend der oben genannten 5 Klassen
gibt es je nach zurückgelegter Strecke 1, 2, 3, 4 oder 5 Punkte. Sind
innerhalb der Saison (Mitte März bis Mitte Oktober) von Frauen 15, von Männern
25 bzw. von Schülern 10 oder mehr Punkte erradelt worden, so bekommt man dafür
eine Jahresauszeichnung.
Die dafür notwendige RTF-Wertungskarte
können Mitglieder beim Verein oder Einzelmitglieder über ihren
Landesverband erwerben.