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25. Leinenwebertour 2009

Ein herzliches Dankeschön an alle 621 TeilehmerInnen für ihr Kommen und für ihre vorbildliche Fahrweise!

... und ein herzliches Dankeschön an alle HelferInnen und Sponsoren!

Ohne Sie hätten wir nicht diesen Erfolg!

Sie alle machen die Leinenwebertour erst

zu der Leinenwebertour !!!


Übrigens,

woher hat die
LEINENWEBER TOUR
ihren Namen?

... Eines der wichtigsten Zentren der traditionellen Leinenweberei in Württemberg war Laichingen,
mehr ...

Noch mehr über Laichingen ...


Die Sponsoren:

°  Adamczyk Joachim
   

°  Lutz-Jörg Wahlicht

   

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Nach getaner Arbeit ...

Das stand in der Schwäbischen Zeitung am 31.08.2009 - von Sven Kauffelt ...

Bild: Gut gelaunt präsentierten sich alle Teilnehmer der 25. Leinenwebertour, die gestern bei strahlendem Sonnenschein mit 852 einen neuen Teilnehmerrekord erlebte. Bei der Familientour waren auch zahlreiche Kinder dabei.

852 Teilnehmer bedeuten neuen Leinenweber-Rekord

Strahlender Sonnenschein und kaum Wind: Die Organisatoren des MSC Laichingen hätten sich das Wetter zur 25.Leinenwebertour nicht besser wünschen können. 852 Teilnehmer machten sich in diesem Jahr auf die fünf Strecken – neuer Rekord. Eine weitere gute Nachricht: die Nachfolge in der Organisation ist geregelt.

(LAICHINGEN/sz) Um 3 Uhr in der Früh hat für die ersten Helfer der 25. Leinenwebertour der Sonntag bereits begonnen. Drei Stunden später standen schon die ersten Radfahrer vor der Daniel-Schwenkmezger-Halle, um sich registrieren zu lassen und anschließend auf die bis zu 152 Kilometer lange Strecke zu gehen. Da stand das Thermometer am kältesten Punkt entlang der Leinenwebetour, dem Flugplatz in Laichingen, bei 1,5 Grad Celsius.

"Es hat alles reibungslos geklappt", sagt Albrecht Straub, "Oberindianer", also Vorsitzender des MSC Laichingen, "die Leute sind begeistert von der problemlosen Anmeldung". Zufriedenheit war auch in den Gesichtern der Fahrer entlang der Strecke zu sehen – wenn sie es denn nicht gerade mit einer der zahlreichen "knackigen" Steigungen zu tun hatten. "Die Landschaft ist herrlich", sagt ein Fahrer, der gerade am Verpflegungsstand bei der Wimsener Höhle steht.

Auch in Heroldstatt, dem Verpflegungspunkt, an dem alle fünf Routen entlang führen, trifft man vornehmlich gut gelaunte Menschen. Hier hilft sogar Elke Oßwald vom DRK beim Schmieren der heiß begehrten Schmalzbrote mit, weil Stürze und somit Verletzungen ohnehin kaum vorkommen auf der Tour. "Es gibt mal Muskelkrämpfe oder einen Wespenstich, mehr eigentlich nicht", sagt sie. Genug Zeit also, die rund 50 freiwilligen Helfer der Tour, die fast alle Mitglieder beim MSC sind, zu unterstützen.

Aus Reihen des MSC Laichingen kommt auch die Garantie, dass die 25. Leinenwebertour nicht die letzte sein wird. "Ja", sagt der Vorsitzende Albrecht Straub, "es haben sich Mitglieder bereit erklärt, die Organisation künftig als Nachfolger von Günther Schmied und Udo Dörflinger zu übernehmen". Namen will er jedoch noch nicht nennen. Dafür verrät Udo Dörflinger, dass der Streckenverlauf im kommenden Jahr mal wieder verändert werden soll: "Gleich nach der Tour werden wir uns daran machen", sagt er, der auch künftig bei der Tour mithilft, wenn auch nicht mehr in der ersten Reihe.

Weitere Bilder von Sven Kauffelt - Schwäbische Zeitung ...


Das stand in der Südwestpresse am 31.08.2009

Vom Fahrradsattel auf die Bierbank: Nach Ende der Tour gibts zur Erholung Speisen und Getränke. Foto: Brigitte Scheiffele

Radler im Alter von 2 bis 82
852 Teilnehmer gestern bei der Laichinger Leinenwebertour - Lob für bewährtes Team

852 Leute radelten gestern die Leinenwebertour. Viele Teilnehmer lobten die perfekte Organisation mit guter Beschilderung, das Streckenangebot, die Versorgung und die heitere Stimmung an den Kontrollpunkten.

Laichingen Es ist 13.30 Uhr und Udo Dörflinger macht sich schon auf den Weg zum "Abschildern". Einige Radler sind noch auf der Strecke, aber um 11 Uhr war Anmeldeschluss zur Leinenwebertour des MSC Laichingen. Während seiner kleinen Pause in der Daniel-Schwenkmezger-Halle hört Dörflinger immer wieder Lob: Für die tolle Streckenführung und für seinen Einsatz bei der Tour. Dörflinger strahlt. Mit seinem Team hat er von Anfang an alle Strecken für 25 Leinenwebertouren abgesteckt und vorbereitet. Ganz locker ist das Team dafür allein am Samstag und am Sonntag 1000 Kilometer mit dem Auto gefahren.

Die Stimmung vor der Daniel-Schwenkmezger-Halle ist gut, das Wetter bestens. Wer von einer der fünf im Angebot stehenden Touren zurückkommt, trinkt ein Radler oder einen Kaffee, isst einen Kuchen oder Spätzle. Für alles ist gesorgt, die Mitglieder des MSC Laichingen sind rührig und ein eingespieltes Team.

Die Geschmäcker sind verschieden. So auch bei der Tourenauswahl: Unterschiedlich lang und schwierig hat der Motorsportclub Laichingen auch die diesjährige Radtouristik-Fahrten angeboten. 20, 45, 82, 111 oder 152 Kilometer lang, die zu bewältigenden Höhenmeter entsprechend unterschiedlich.

Jeder, der mit dem Rad fahren kann, darf dabei sein: Kinder, Jugendliche, Erwachsene. Der älteste Teilnehmer zählt 82 Jahre und kommt aus Fellbach, die jüngste Teilnehmerin heißt Charlotte Weeger, ist gerade zweieinhalb Jahre alt und kommt aus Laichingen.

Von Stuttgart, Ulm und Aalen, Heidenheim oder dem Bodensee sind die Teilnehmer nach Laichingen gekommen, rund um die Daniel-Schwenkmezger-Halle gibt es keinen Parkplatz mehr. Bis in die Kernstadt hinein sind Autos mit Fahrradhaltern zu sehen, Menschen, die sich umziehen oder an Fahrrädern schrauben.

Albrecht Straub vom Organisationsteam saß am morgen bereits um 3 Uhr in seinem Büro und kam kurz vor 4 Uhr in die Daniel-Schwenkmezger-Halle. Wasser musste warm gemacht, Brote und Schmalz mussten für die Kontrollpunkte in Wimsen, Heroldstatt und Rietheim gerichtet werden. Dafür hat auch Bäcker Peter Mangold am Sonntag etwas Zeit von seiner Nachtruhe abgezwackt und sich in die Backstube gestellt. Säfte, Wasser, Trockenfrüchte und Powerriegel, Suppen, Tee und Obst werden um 6 Uhr für die Kontrollpunkte abgeholt, an denen sich Helferteams auf den Ansturm durstig hungriger Radfahrer vorbereiten. "Was der Radfahrer halt so braucht", sagt Straub.

Acht Euro zahlen die Radler für ihre Teilnehmernummer, damit sind sie auch versichert. In diesem Jahr wird die Leinenwebertour auch von zwei Prüfern vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) getestet: "1577, das ist die Tournummer. Immerhin sind 24 Teilnehmer des BDR dabei, die ihre Punkte wollen", sagt Straub. Beim Rest der Fahrer stehe eher der Spaß im Vordergrund. Ab 6.30 Uhr konnten sich die Teilnehmer einschreiben für den Start um 7 Uhr. "Um 6 stand der Erste da, da hatte ich noch nicht mal eine Kasse", sagt Straub. Später fragte einer, ob auch Schuhe verliehen werden. Ein anderer hatte seinen Sattel vergessen. "Wir werden zwar immer professioneller, aber so weit sind wir im Verleih noch nicht", sagt Straub.

Um Genehmigungen und Versicherungen, um unterschiedliche Regelungen in den Kreisen Alb-Donau und Göppingen kümmert sich Günter Schmid. Seit Jahren ist auch er im Organisationsteam. Nun will er gemeinsam mit Udo Dörflinger in die zweite Reihe rücken. "Die Jungen müssen ran und in die Arbeit eingeführt werden", sagt Dörflinger und spricht von einem zukünftigen "Beratervertrag mit viel Freizeit".

Nur kurz schildert Dörflinger die Anfänge der Leinenwebertour: "Wir sind halt nach Wangen mit dem Rad gefahren. Ein paar Verrückte aus Laichingen, die damals die Tour auf der Oberschwäbischen Barockstraße mitgemacht haben. Auf unserem Heimweg haben wir die Leinenwebertour geboren." Dörflinger berichtet von einer Tour im Schnee, von dem anfangs kleinen Streckenangebot, von der Entwicklung zu immer mehr Professionalität und von den vielen Kilometer, die er zuvor selbst abgefahren ist. Schilder wurden noch von Hand gefertigt. "Alles ist Teamarbeit, keiner kann ohne den anderen", betont er.

An diesem Sonntag sei bis 21 Uhr alles wieder aufgeräumt und verstaut, der Abbau gut organisiert. Nächstes Jahr werde ein neues Team zuständig sein für eine neue Variante im Streckenangebot. "Die sind beim ersten Geländegang mit dabei und werden gleich sehen, dass die Theorie immer anders aussieht als die Praxis", lacht Udo Dörflinger.

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