Übrigens,
woher hat
die
LEINENWEBER TOUR
ihren Namen?
... Eines der wichtigsten Zentren der traditionellen
Leinenweberei in Württemberg war Laichingen,
mehr ...
Noch mehr
über Laichingen ...
Die Sponsoren:
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° Adamczyk
Joachim
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° Lutz-Jörg
Wahlicht
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Nach getaner Arbeit ...



Das stand in der Schwäbischen Zeitung am 31.08.2009 -
von Sven Kauffelt ...

Bild: Gut gelaunt präsentierten sich alle
Teilnehmer der 25. Leinenwebertour, die gestern bei strahlendem
Sonnenschein mit 852 einen neuen Teilnehmerrekord erlebte. Bei der
Familientour waren auch zahlreiche Kinder dabei.
852 Teilnehmer bedeuten neuen
Leinenweber-Rekord
Strahlender Sonnenschein und kaum Wind: Die
Organisatoren des MSC Laichingen hätten sich das Wetter zur
25.Leinenwebertour nicht besser wünschen können. 852 Teilnehmer
machten sich in diesem Jahr auf die fünf Strecken – neuer Rekord. Eine
weitere gute Nachricht: die Nachfolge in der Organisation ist
geregelt.
(LAICHINGEN/sz) Um 3 Uhr in der Früh hat für die ersten Helfer der 25.
Leinenwebertour der Sonntag bereits begonnen. Drei Stunden später
standen schon die ersten Radfahrer vor der Daniel-Schwenkmezger-Halle,
um sich registrieren zu lassen und anschließend auf die bis zu 152
Kilometer lange Strecke zu gehen. Da stand das Thermometer am
kältesten Punkt entlang der Leinenwebetour, dem Flugplatz in
Laichingen, bei 1,5 Grad Celsius.
"Es hat alles reibungslos geklappt", sagt Albrecht Straub,
"Oberindianer", also Vorsitzender des MSC Laichingen, "die Leute sind
begeistert von der problemlosen Anmeldung". Zufriedenheit war auch in
den Gesichtern der Fahrer entlang der Strecke zu sehen – wenn sie es
denn nicht gerade mit einer der zahlreichen "knackigen" Steigungen zu
tun hatten. "Die Landschaft ist herrlich", sagt ein Fahrer, der gerade
am Verpflegungsstand bei der Wimsener Höhle steht.
Auch in Heroldstatt, dem Verpflegungspunkt, an dem alle fünf Routen
entlang führen, trifft man vornehmlich gut gelaunte Menschen. Hier
hilft sogar Elke Oßwald vom DRK beim Schmieren der heiß begehrten
Schmalzbrote mit, weil Stürze und somit Verletzungen ohnehin kaum
vorkommen auf der Tour. "Es gibt mal Muskelkrämpfe oder einen
Wespenstich, mehr eigentlich nicht", sagt sie. Genug Zeit also, die
rund 50 freiwilligen Helfer der Tour, die fast alle Mitglieder beim
MSC sind, zu unterstützen.
Aus Reihen des MSC Laichingen kommt auch die Garantie, dass die 25.
Leinenwebertour nicht die letzte sein wird. "Ja", sagt der Vorsitzende
Albrecht Straub, "es haben sich Mitglieder bereit erklärt, die
Organisation künftig als Nachfolger von Günther Schmied und Udo
Dörflinger zu übernehmen". Namen will er jedoch noch nicht nennen.
Dafür verrät Udo Dörflinger, dass der Streckenverlauf im kommenden
Jahr mal wieder verändert werden soll: "Gleich nach der Tour werden
wir uns daran machen", sagt er, der auch künftig bei der Tour
mithilft, wenn auch nicht mehr in der ersten Reihe.
Weitere Bilder von Sven Kauffelt - Schwäbische
Zeitung ...


Das stand in der Südwestpresse am 31.08.2009

Vom Fahrradsattel auf die Bierbank: Nach Ende
der Tour gibts zur Erholung Speisen und Getränke. Foto: Brigitte
Scheiffele
Radler im Alter von 2 bis 82
852 Teilnehmer gestern bei der Laichinger
Leinenwebertour - Lob für bewährtes Team
852 Leute radelten gestern die Leinenwebertour. Viele Teilnehmer
lobten die perfekte Organisation mit guter Beschilderung, das
Streckenangebot, die Versorgung und die heitere Stimmung an den
Kontrollpunkten.
Laichingen Es ist 13.30 Uhr und Udo
Dörflinger macht sich schon auf den Weg zum "Abschildern". Einige
Radler sind noch auf der Strecke, aber um 11 Uhr war Anmeldeschluss
zur Leinenwebertour des MSC Laichingen. Während seiner kleinen Pause
in der Daniel-Schwenkmezger-Halle hört Dörflinger immer wieder Lob:
Für die tolle Streckenführung und für seinen Einsatz bei der Tour.
Dörflinger strahlt. Mit seinem Team hat er von Anfang an alle Strecken
für 25 Leinenwebertouren abgesteckt und vorbereitet. Ganz locker ist
das Team dafür allein am Samstag und am Sonntag 1000 Kilometer mit dem
Auto gefahren.
Die Stimmung vor der Daniel-Schwenkmezger-Halle ist gut, das Wetter
bestens. Wer von einer der fünf im Angebot stehenden Touren
zurückkommt, trinkt ein Radler oder einen Kaffee, isst einen Kuchen
oder Spätzle. Für alles ist gesorgt, die Mitglieder des MSC Laichingen
sind rührig und ein eingespieltes Team.
Die Geschmäcker sind verschieden. So auch bei
der Tourenauswahl: Unterschiedlich lang und schwierig hat der
Motorsportclub Laichingen auch die diesjährige Radtouristik-Fahrten
angeboten. 20, 45, 82, 111 oder 152 Kilometer lang, die zu
bewältigenden Höhenmeter entsprechend unterschiedlich.
Jeder, der mit dem Rad fahren kann, darf dabei sein: Kinder,
Jugendliche, Erwachsene. Der älteste Teilnehmer zählt 82 Jahre und
kommt aus Fellbach, die jüngste Teilnehmerin heißt Charlotte Weeger,
ist gerade zweieinhalb Jahre alt und kommt aus Laichingen.
Von Stuttgart, Ulm und Aalen, Heidenheim oder dem Bodensee sind die
Teilnehmer nach Laichingen gekommen, rund um die
Daniel-Schwenkmezger-Halle gibt es keinen Parkplatz mehr. Bis in die
Kernstadt hinein sind Autos mit Fahrradhaltern zu sehen, Menschen, die
sich umziehen oder an Fahrrädern schrauben.
Albrecht Straub vom Organisationsteam saß am morgen bereits um 3 Uhr
in seinem Büro und kam kurz vor 4 Uhr in die
Daniel-Schwenkmezger-Halle. Wasser musste warm gemacht, Brote und
Schmalz mussten für die Kontrollpunkte in Wimsen, Heroldstatt und
Rietheim gerichtet werden. Dafür hat auch Bäcker Peter Mangold am
Sonntag etwas Zeit von seiner Nachtruhe abgezwackt und sich in die
Backstube gestellt. Säfte, Wasser, Trockenfrüchte und Powerriegel,
Suppen, Tee und Obst werden um 6 Uhr für die Kontrollpunkte abgeholt,
an denen sich Helferteams auf den Ansturm durstig hungriger Radfahrer
vorbereiten. "Was der Radfahrer halt so braucht", sagt Straub.
Acht Euro zahlen die Radler für ihre Teilnehmernummer, damit sind sie
auch versichert. In diesem Jahr wird die Leinenwebertour auch von zwei
Prüfern vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) getestet: "1577, das ist
die Tournummer. Immerhin sind 24 Teilnehmer des BDR dabei, die ihre
Punkte wollen", sagt Straub. Beim Rest der Fahrer stehe eher der Spaß
im Vordergrund. Ab 6.30 Uhr konnten sich die Teilnehmer einschreiben
für den Start um 7 Uhr. "Um 6 stand der Erste da, da hatte ich noch
nicht mal eine Kasse", sagt Straub. Später fragte einer, ob auch
Schuhe verliehen werden. Ein anderer hatte seinen Sattel vergessen.
"Wir werden zwar immer professioneller, aber so weit sind wir im
Verleih noch nicht", sagt Straub.
Um Genehmigungen und Versicherungen, um unterschiedliche Regelungen in
den Kreisen Alb-Donau und Göppingen kümmert sich Günter Schmid. Seit
Jahren ist auch er im Organisationsteam. Nun will er gemeinsam mit Udo
Dörflinger in die zweite Reihe rücken. "Die Jungen müssen ran und in
die Arbeit eingeführt werden", sagt Dörflinger und spricht von einem
zukünftigen "Beratervertrag mit viel Freizeit".
Nur kurz schildert Dörflinger die Anfänge der Leinenwebertour: "Wir
sind halt nach Wangen mit dem Rad gefahren. Ein paar Verrückte aus
Laichingen, die damals die Tour auf der Oberschwäbischen Barockstraße
mitgemacht haben. Auf unserem Heimweg haben wir die Leinenwebertour
geboren." Dörflinger berichtet von einer Tour im Schnee, von dem
anfangs kleinen Streckenangebot, von der Entwicklung zu immer mehr
Professionalität und von den vielen Kilometer, die er zuvor selbst
abgefahren ist. Schilder wurden noch von Hand gefertigt. "Alles ist
Teamarbeit, keiner kann ohne den anderen", betont er.
An diesem Sonntag sei bis 21 Uhr alles wieder aufgeräumt und verstaut,
der Abbau gut organisiert. Nächstes Jahr werde ein neues Team
zuständig sein für eine neue Variante im Streckenangebot. "Die sind
beim ersten Geländegang mit dabei und werden gleich sehen, dass die
Theorie immer anders aussieht als die Praxis", lacht Udo Dörflinger.
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Hilfreiche und interessante Webseiten:




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